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Lahmheiten bei Pferden

Diagnose von Lahmheiten bei Pferden.

Lahmheiten bei Pferden: Einführung in die Diagnose von Lahmheiten.

Was ist Lahmheit?

Eine Abnormalität der Gangart, welche durch Schmerz und / oder Bewegungseinschränkung verursacht wird.

Die häufigsten Ursachen von Lahmheit.

Die Grundprozesse, welche Erkrankungen auslösen, sind:

- degenerative, entwicklungsbeeinflussende
- allergische, autoimmune
- stoffwechselbedingte, mechanische
- neoplastische (Tumor), ernährungsbedingte
- infektiöse, entzündliche, das Immunsystem betreffende, niedrigen Blutfluss bringende, von Menschen herbeigeführte, unbekannte
- traumatische oder toxische Prozesse.

Die häufigsten Ursachen von Lahmheit fallen in diese Kategorien:

  • Degenerative, z.B. degenerative Gelenkerkrankungen (DJD, oder Osteoarthritis)
  • Entwicklungsbedingte, z.B. Osteochondrosis (OCD), Physitis (Epiphysitis)
  • Stoffwechselbedingte, z.B. Hufrehe (Zerbrechen), anstrengungsbedingte Rhabdomyolysis (angebunden sein)
  • Mechanische, z.B. Überlastung einer Struktur, entweder plötzlich und massiv oder wiederholt am Rande (Abnutzung)
  • Infektiöse, z.B. Fuß Abszess, infizierte Wunde, Cellulitis, Gelenkerkrankung
  • Entzündliche - meist eine wichtige Komponente für viele Lahmheiten
  • Traumatische, z.B. Verletzung (externes Trauma)
Den Ort des Problems identifizieren.

Welches Bein?

Beobachtung ist der Schlüssel zur Identifikation des lahmenden Beines:

  • Anormale Haltung, z.B. die Zehe zeigen, ein Bein mehr als das andere Ausruhen, abgesetzte Fessel
  • Anormale Bewegungen - Kopfnicken (Vorderbein-Lahmheit), Hüftwandern (Hinterbein-Lahmheit)
  • Reduzierter Bogen des Fußaufsetzens - oft als Versteifung oder Widerwillen angesehen, die Gliedmaßen normal zu beugen
  • Verkürztes Schreiten, längenverkürzte Schwing-Phase des Schreitens
  • Anormale Fußhaltung, z.B. mit der Zehe zuerst aufsetzen, um die Ferse zu schonen
Die Gangart des Pferdes bewerten:
  • auf einer glatten, ebenen Oberfläche
  • beim Gehen und Traben
  • in einer gerade Linie und im Kreis (geführt, longiert oder in einem runden Stall)
    - stellen Sie sicher, dass das Pferd an einer lockeren Leine oder Longierleine läuft
    - beobachten Sie das Pferd beim Laufen in beide Richtungen im Kreis
  • von der Seite, von vorn und von hinten
  • auf verschiedenen Oberflächen, z.B. harte und weiche Oberflächen
Denken Sie daran, dass es Probleme in mehr als einem Bein haben kann.

Die Ursache ergründen: Grundfertigkeiten.

Um die genaue Problemzone zu lokalisieren, benötigen Sie nur Ihre Augen und Ihre Hände.

Drei Fertigkeiten sind gefragt: Beobachtung, Abtasten und Manipulation.

Beobachtung:
  • Beurteilen Sie die Symmetrie zwischen den linken und den rechten Beinen sowie zwischen den Innenseiten und Außenseiten des normalerweise symmetrischen Körperbaus.
  • Wenn Asymmetrie vorhanden ist: wird sie durch Vergrößerung, z.B. Schwellung, oder Verkleinerung von Gewebemasse verursacht?
Abtasten:
  • Erfühlen Sie Hitze, Schwellungen, Schmerz und Veränderungen in Spannkraft und Beschaffenheit des Gewebes.
  • Charakterisieren Sie eventuelle Schwellungen als hart, fest, weich oder flüssigkeitsgefüllt.
Manipulation:
  • Bewegen Sie das Bein oder das Gewebe so, wie es normalerweise bewegt werden würde
  • Stellen Sie fest, ob Schmerz, ein veränderter Bewegungsumfang (verkürzt oder erweitert) und / oder Krepitation, ein knirschendes, knackendes Geräusch, vorhanden ist.
Benutzen Sie diese Fertigkeiten, um die fünf grundlegenden Anzeichen einer Entzündung zu identifizieren:

  • Schmerz
  • Hitze
  • Schwellung
  • Rötung
  • Funktionalitätsverlust
Bestimmte Gebiete genauer untersuchen.

Passen Sie Ihre Untersuchung der zu überprüfenden Struktur an:

Der Fuß - die häufigste Stelle von Lahmheit.
  • Beobachtung - Symmetrie der Hufwand; Integrität der Hufwand (Risse, Ausbuchtungen, etc.) und Sohlenfläche (Beschädigungen, Fremdobjekte, etc.); Absonderungen, Verfärbungen oder Gerüche; Hufeisen und Hufnägel.
  • Abtasten - Kronbein Band (Schmerz, Schwellungen, Vertiefungen); Sohlen; Puls mit dem Finger prüfen (an der Fessel).
  • Manipulation - Bewegen Sie die Beine unabhängig voneinander; klopfen Sie die Hufwandfläche ab; benutzen Sie die Hufuntersuchungszange, wenn Sie eine zur Hand haben.
Gelenke
  • Beobachtung - Schwellung, Position (Winkel).
  • Abtasten - Art der Schwellung, Hitze, Schmerz.
  • Manipulation - Beugen und Strecken des Gelenkes, auf Schmerz und veränderte Motorik achten.
Knochen
  • Beobachtung - Schwellung.
  • Abtasten - Art der Schwellung, Hitze, Schmerz.
  • Manipulation - Schmerz, Instabilität, knirschende, knackende Geräusche.
Sehnen und Bänder
  • Beobachtung - Schwellung.
  • Abtasten - Schwellung (eine leichte Schwellung kann manchmal für das Auge nicht sichtbar sein), Ort der Schwellung (in oder um sie herum?), Hitze, Schmerz, Änderung in der Spannkraft und Beschaffenheit des Gewebes. Betasten Sie, wenn möglich, auch die Seiten, an denen die Sehnen und Bänder am Knochen befestigt sind.
  • Manipulation - Schmerz, Instabilität des dazugehörigen Gelenkes.
Muskeln
  • Beobachtung - Schwellungen oder Atrophie (Verkümmerung von Muskelmasse).
  • Abtasten - Schmerz, Änderung in der Spannkraft und Beschaffenheit des Gewebes, knirschende oder knackende Geräusche, Hitze oder Kälte.
  • Manipulation - Schmerz, eingeschränkter Bewegungsumfang in den zugehörigen Gelenken.
Nacken und Rücken

Der Nacken und der Rücken bestehen aus einer komplexen Anordnung von Knochen, Gelenken, Bändern und Muskeln.

  • Beobachtung - Symmetrie, Körperhaltung, Kontur.
  • Abtasten - Art von Schwellungen, Schmerz, Änderung in der Muskelspannkraft und Beschaffenheit des Gewebes.
  • Manipulation - Schmerz, Widerwillen gegen Beugung oder Streckung, eingeschränkter Bewegungsumfang.

Andere mögliche Ursachen von Lahmheit.

Beachten Sie auch die folgenden möglichen Ursachen von Lahmheit:
  • die Haut
  • das Nervensystem (Gehirn, Rückenmark, Nerven)
  • Zaumzeug und insbesondere der Sattel
  • der Reiter (Zaumzeug)

Interpretation Ihrer Feststellungen.

1. Die Schmerzempfindung muss wiederholbar sein, um Gültigkeit zu besitzen:
- wenn Sie die betreffende Stelle wiederholt überprüfen, sollten Sie jedes Mal die gleiche oder stärkere Reaktion bei Abtasten oder Manipulation erhalten.
- die Schmerzreaktion kann gering sein, z.B. Anspannung, Kopfbewegung, um Sie anzuschauen, sich von Ihrer Hand fortbewegen, - aber wenn sie wiederholbar ist, ist sie wahrscheinlich von Bedeutung.

2. Vorausgesetzt, das andere Bein ist normal, benutzen Sie es als Vergleich, wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Feststellungen von Bedeutung sind.

3. Die meisten Lahmheiten finden sich in oder am Knie oder Sprunggelenk.

4. Eine spezifische Diagnose ist oft nicht möglich ohne tierärztliche Untersuchung und Röntgenaufnahmen.


Tierärztliche Untersuchung.

Veterinäre benutzen die folgenden Methoden, um Lahmheit und ihre Ursache festzustellen:
  • Physische Untersuchung (Beobachtung, Abtasten, Manipulation)
  • Bewertung der Gangart
  • Elastizitätstest des Gelenkes
  • Diagnostische Anästhesie
    - örtliche Nerven- und Gelenkblockaden
  • Diagnostische Bilddarstellung
    - die gewählte Methode hängt von der Vermutung des Veterinärs ab
    - Röntgenaufnahmen - Knochen und Gelenke
    - Ultrasonographie - Weichteilprobleme, wie Sehnen- und Bänderverletzungen sowie Gelenkoberflächen
    - Thermographie - Körperoberflächentemperatur bildlich dargestellt, um Entzündungen (erhöhte Temperatur) oder reduzierte Blutbewegung (niedrigere Temperatur) zu erkennen
    - nukleare Szintigraphie (Ultraschallaufnahme des Knochens) - Erkennen von Weichteilentzündungen und von Knochen oder Gelenkproblemen
    - Computer-Tomographie (CT) - jedes Gewebe, jedoch meistens für Knochenprobleme genutzt
    - Magnetische Resonanz Tomographie (MRT) - meist Weichteilgewebe und Gelenkoberflächen
  • Therapeutische Tests - vermutete Diagnose aufgrund der Reaktion auf die Behandlung
Dr. Christine King © 2001
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