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Hufrehe bei Pferden

Ursachen, Anzeichen & Behandlung von Hufrehe.

Hufrehe.

Jeden Tag müssen Tierärzte Hunderte von Hufrehe-Fällen behandeln, eine schmerzhafte Krankheit, welche die Hufe des Pferdes befallen kann. Besonders alarmierend ist, daß einige Fälle vermieden werden können. Genauer gesagt: es ist möglich, daß wir unsere Pferde mit zuviel Liebe umbringen.

Bedenken Sie, dass ein häufiger Grund für Hufrehe die Überfütterung ist, also ein Faktor des Managements, welchen wir normalerweise kontrollieren können.

Indem Sie mehr über die Ursachen, Anzeichen und Behandlungsmethoden von Hufrehe erfahren, können Sie das Risiko einer Erkrankung Ihres Pferdes minimieren bzw. den langfristigen Schaden kontrollieren, wenn die Erkrankung auftreten sollte.

Definition von Hufrehe.

Hufrehe ist das Ergebnis der ständigen, periodischen oder kurzfristigen Unterbrechung des Blutflusses zur Huflederhaut. Diese Huflederhaut sichert das Hufbein (der keilförmige Knochen) im Fuß gegen die Hornwand. Eine Entzündung schwächt die Huflederhaut oft für immer und greift in die Hufbein/Hornwand Verbindung ein. In ernsten Fällen können sich Hufbein und Hornwand trennen. In dieser Situation kann sich das Hufbein im Fuß bewegen, sich nach unten verschieben und letztendlich die Hornsohle durchbrechen. Hufrehe kann einen oder alle Hufe betreffen, es kommt jedoch am häufigsten in den vorderen Gliedmaßen vor.

Die Bezeichnungen "Hufrehe" (Laminitis) und "Founder" werden abwechselnd benutzt. Founder wird häufiger für eine chronische, länger anhaltende Erkrankung benutzt, die mit der Bewegung des Hufbeines einhergeht. Akute Hufrehe beschreibt hingegen Symptome mit einem plötzlichen ersten Anfall des Schmerzes und der Entzündung der Huflederhaut.

Häufige Ursachen von Hufrehe.

Während die genauen Mechanismen, die zur Schädigung des Fußes führen, immer noch nicht bekannt sind, können bestimmte Stürze Hufrehe verursachen. Obwohl Hufrehe im Huf vorkommt, entsteht die Ursache dafür oftmals an anderer Stelle im Körper des Pferdes.

Die Ursachen dafür variieren und können folgende Gründe beinhalten:

Magenverstimmung wegen Getreideüberlastung oder plötzlichem Futterwechsel.

Plötzlicher Zugang zu großen Mengen saftigen Futters bevor der Pferdemagen Zeit hatte, sich an die Umstellung zu gewöhnen. Diese Art der Hufrehe ist als "Gras Founder" bekannt.

In den Körper des Pferdes übertragene Giftstoffe.

Hohes Fieber oder Krankheit. Jede Erkrankung, die hohes Fieber oder ernste Stoffwechselstörungen verursacht, kann potentiell Hufrehe verursachen, z.B. Potomac Pferdefieber.

Ernste Koliken.

Nach der Geburt des Fohlens in der Stute verbliebene Plazenta.

Ein überhitztes Pferd, das kaltes Wassers trinkt.

Übermäßige Erschütterung der Hufe, oft auch "Road Founder" genannt.

Übermäßiges Tragen von Gewichten auf einem Bein wegen der Verletzung eines anderen Beines oder irgendeiner Veränderung der normalen Gangart.

Verschiedene frühere Hufkrankheiten.

Lager mit schwarzen Walnuss-Spänen.

Verlängerte Einnahme oder hohe Dosen an Kortikosteroiden.

Risikofaktoren.

Zu den Faktoren, welche die Anfälligkeit eines Pferdes auf Hufrehe zu unterstützen bzw. die Ernsthaftigkeit einer Erkrankung zu vergrößern scheinen, gehören:

Heavy breeds wie Brauereipferde.

Übergewicht.

Übermäßig nahrhaftes Getreide.

Ponys.

Unbegrenzte Futtergelage, z.B. wenn ein Pferd in den Futterraum einbricht. Wenn dies passiert, warten Sie nicht, bis sich Symptome entwickeln, um Ihren Tierarzt zu rufen. Rufen Sie ihn sofort herbei, um Maßnahmen zu ergreifen, bevor das Gewebe geschädigt wird.

Pferde, die schon früher an Hufrehe erkrankt waren.

Anzeichen akuter Hufrehe.

Lahmheit, insbesondere wenn ein Pferd in Kreisen läuft.

Hitze in den unteren Gliedmaßen.

Erhöhter Puls in den unteren Gliedmaßen.

Schmerzen in der Zehenregion bei Ausübung von Druck mit dem Huftester.

Widerstrebende oder zögernde Gangart ("auf Eierschalen laufen").

Ausstrecken des Vorderbeines, um den Druck von den Zehen zu nehmen und die Hinterbeine nach außen gerichtet oder weiter zurück als normal, um mehr Gewicht zu tragen.

Anzeichen chronischer Hufrehe.

Ringe in der Hufwand, die von der Wandfläche zum Hufknorpel breiter werden.

Gequetschte Sohlen oder Druckstellen von Steinen.

Erweiterte weiße Linie mit Auftreten von Bluttaschen und / oder Abszessen.

Gesenkte Sohlen oder flache Füße.

Dicker Nacken.

Konkav gewölbte Hufe resultierend aus ungleichem Hufwachstum.

Behandlung von Hufrehe.

Je früher die Behandlung beginnt, umso besser sind die Chancen einer Heilung. Die Behandlung hängt von den individuellen Umständen ab, kann jedoch folgendes beinhalten:

Diagnose und Behandlung des ursächlichen Problems. Hufrehe entsteht häufig wegen eines allgemeinen Problems an anderer Stelle im Körper des Pferdes.

Begrenzte Nahrungsmittelgabe / Diät.

Behandlung mit mineralhaltigem Öl mittels eines durch die Nase in den Magen eingeführten Schlauches, um den Verdauungstrakt des Pferdes zu entleeren, insbesondere, wenn das Pferd zu viel gefressen hat.

Verabreichung von Flüssigkeiten, wenn das Pferd krank oder dehydriert ist.

Verabreichung von anderen Arzneimitteln, wie z.B. Antibiotika, um Infektionen zu bekämpfen; Antiendotoxine, um bakterielle Giftstoffe zu reduzieren; Antigerinnungsmittel und Vasodilatataoren, um den Blutdruck zu reduzieren während der Blutfluss zu den Füßen gestärkt wird (Kortikosteroide werden bei Hufrehe kontraindiziert, da sie Hufrehe verursachen oder bestehende Fälle verschlimmern können.)

Unterbringung des Pferdes in einem Stall mit weichem Boden wie Sand oder Späne (keine schwarze Walnuss) und das Pferd ermutigen, sich hinzulegen, um den Druck von der geschwächten Laminae zu nehmen.

Öffnung und Behandlung von Abszessen, die sich entwickeln können.

Kooperation zwischen Ihren Tierarzt und dem Hufschmied. Zu den hilfreichen Techniken gehören das korrigierende Ausputzen, Strahl-Stützen und therapeutische Hufe oder Polster.

Ausblick in die entferntere Zukunft.

Viele Pferde, die an Hufrehe erkranken, gesunden ohne Zwischenfälle und erfreuen sich eines langen Lebens. Leider gibt es aber auch viele Pferde, die eine so schwere, irreparable Schädigung erleiden, dass ihnen aktive Sterbehilfe gewährt wird.

Ihr auf Pferde spezialisierter Tierarzt kann Ihnen Informationen über die Erkrankung Ihres Pferdes basierend auf Röntgenaufnahmen und Behandlungserfolgen geben. Röntgenaufnahmen zeigen, wie sehr sich das Hufbein des Pferdes bewegt hat. Dies wird Ihnen helfen, eine Entscheidung im Interesse Ihres Pferdes zu treffen und den Hufschmied bei der Anpassung von therapeutischen Hufen unterstützen.

Management.

Es ist wichtig zu wissen, dass ein Pferd gute Chancen auf Heilung hat, selbst wenn es Hufrehe hatte. Es ist nachgewiesen, dass viele Fälle chronisch verlaufen, weil das Hufbein sich im Fuß bewegt hat und weil die Laminae nie wieder ihre alte Stärke erreicht hat. Es kann auch eine Beeinträchtigung des normalen Blutflusses zum Fuß vorliegen, sowie Stoffwechselveränderungen des Pferdes. Eine besondere Pflege wird für Pferde empfohlen, die von Hufrehe betroffen waren, insbesondere:

Eine angepasste Ernährung, die auf hochwertigem Futter ohne übermäßige Energiezufuhr, z.B. durch Getreide, besteht.

Routinemäßige Hufpflege einschließlich regelmäßigem Ausputzen und in einigen Fällen therapeutischen Hufbeschlägen. (Zusätzliche Röntgenaufnahmen können zur Beobachtung der Heilung erforderlich sein.)

Eine gute Kontrolle des Gesundheitszustandes einschließlich der Kontrolle auf Parasiten, und Impfungen zur Reduzierung der Anfälligkeit des Pferdes gegenüber Krankheiten.

Eventuell eine Nahrungsergänzung zur Förderung der Gesundheit des Hufes.

Zusammenfassung.

Die beste Art, mit Hufrehe umzugehen, ist die kontrollierbaren Ursachen zu verhindern. Bewahren Sie alles Getreide sicher außerhalb der Reichweite von Pferden auf. Stellen Sie die Ernährung Ihres Pferdes auf saftiges Futter allmählich um. Seien Sie sich dessen bewusst, dass ein gestresstes oder übergewichtiges Pferd besonders gefährdet ist. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt einen geeigneten Fütterungsplan. Sichern Sie eine gute, routinemäßige Gesundheits- und Hufpflege ab.

Wenn Sie den Verdacht auf Hufrehe haben, betrachten Sie dies als Notfall: kontaktieren Sie Ihren Tierarzt sofort.
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