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Chiropraktik bei Pferden

Chiropraktische Behandlung & Pflege von Pferden.

Chiropraktische Behandlung von Pferden.

Von William E. Jones, DVM

In den vergangenen 10 Jahren sind nach und nach mehrere alternative Therapien zur Behandlung von Rennpferden in Tierarztpraxen gebräuchlich geworden. Die meisten wurden als Zusatz zu traditionellen Therapien angesehen, und als später das Vertrauen in einige Methoden wuchs, wurden sie zur 1. Wahl bei einigen Erkrankungen, z.B. die Akupunktur. Die Behandlungsmethode mit den meisten Vorurteilen bei den auf Pferde spezialisierten Tierärzten war die Chiropraktik für Pferde.

Es war für den Tierarzt schwer, sich vorzustellen, wie der große Körper des Pferdes in einer Art beeinflusst werden kann, um eine Abnormalität zu "regulieren".

Einige Scharlatane, die großartige Ergebnisse bei Pferden vorgaben, vergrößerten die Bedenken unter diesen Tierärzten. Dennoch haben in den vergangenen Jahren einige Spezialisten die Chiropraktik so perfektioniert, dass viele Tierärzte wieder ein Interesse daran zeigen. Es gibt viele dokumentierte Fälle, in denen die chiropraktische Behandlung eines Pferdes die einzige Möglichkeit war, dort Schmerzen zu lindern, wo alle anderen Methoden versagt haben.

Vielleicht haben Sie schon von wundersamen chiropraktischen Behandlungen bei Pferden auf der Rennstrecke gehört. Sie haben sich sicherlich gefragt, ob daran etwas Wahres ist. Schließlich können Sie sich keine qualifizierte Meinung zu einer neuen Technik bilden, nachdem sich der Zustand nur eines oder zweier Pferde nach einer Behandlung verbessert hat. Das Problem mit dieser Art Schlussfolgerung ist, dass Sie nur selten von missglückten Versuchen hören. Wenn Sie entscheiden, Chiropraktik bei Ihrem Pferd einzusetzen, dann stellen Sie sicher, dass es jemand durchführt, der echte Zeugnisse dafür besitzt.

In seiner Ansprache im Dezember auf dem AAEP Meeting in San Antonio, TX, beschrieb Dr. Sharon L. Willoughby, DVM, DC, die chiropraktische Behandlung von Pferden als schnell wachsende zusätzliche Behandlung für das kranke Pferd. Ihr Schwerpunkt lag auf dem Zeitpunkt und der Art und Weise der Einbindung der chiropraktischen Behandlung in die Praxis.

Willoughby hob hervor, dass die Chiropraktik von unschätzbarem Wert bei der Lokalisierung und Behandlung von Gang-Abnormalitäten und anderen Leistungsproblemen bei Sportpferden ist. Sie sagte, dass chiropraktische Behandlungen beim Pferd die Schmerzen vom Rücken und Nacken lindern. Sie berichtete, dass geschädigte Nerven, wie z.B. wenn Druck auf den Ischias Nerv ausgeübt wird, gut auf Behandlungen reagieren.

Nützlich ist die Chiropraktik bei Pferden auch während der Untersuchungen vor einem Verkauf. Es gibt chiropraktische Methoden, die helfen, Pferde mit chronischen Rücken- und Nackenproblemen zu identifizieren sowie das Erfolgspotential eines Pferdes für ein bestimmtes Unterfangen einzuschätzen.

Willoughby sagte, dass sich Chiropraktiker fast ausschließlich mit den Erkrankungen und Dysfunktionen beschäftigen, die durch Wirbelsäulenverrenkungen entstehen, aber dass die traditionelle tierärztliche Definition einer Verrenkung als eine unvollständige oder teilweise Verrenkung keine akkurate Definition der Wirbelsäulenverrenkung wie in der Chiropraktik beschrieben ist.

Dennoch, sagte sie, können Verrenkungen die neurologische Funktion der Wirbelsäule, der Nervenwurzeln und Teile des autonomen Nervensystems verändern. Veränderte Nervenübertragung wird durch Druck oder Ziehen an einem Nerv, Veränderungen im Fluss der Rückenmarksflüssigkeit, Gefäßfluß zu Nervengewebe oder Veränderungen des axoplasmatischen Flusses verursacht.

Die Fähigkeit zu korrigieren hängt nach Willoughby vom Wissen über die Anatomie der Wirbelsäule ab. Sie warnt, daß der Tierarzt die Beziehungen der Wirbel, den Ort und die Richtung der Verknöcherungsprozesse, die Beziehung von nervlichen Komponenten, zugehörigen Muskeln und unterstützenden Nerven, die Anatomie der Wirbel sowie den normalen und anormalen Bewegungsumfang kennen muß.

Die Wirbelsäule des Pferdes ist eine bewegliche Struktur, die dem Pferd erlaubt, umfangreiche athletische Übungen durchzuführen, wie z.B. den Kopf neigen, einen "Buckel" machen und seitliches Beugen. Die Bewegungen der Wirbelsäule bestehen aus Beugen - Ausdehnung, axiale Rotation und seitlichem Beugen.

"Die Wirbelsäule des Pferdes hat über 170 Wirbel. Zu ihnen gehören u.a. Bandscheiben, Halswirbel, Brustwirbel, Lendenwirbel, Kreuzwirbel und Schwanzwirbel", zählt Willoughby auf. "Die Wirbelsäule ist Druck, Beugekräften, vertikalen und horizontale Kräften ausgesetzt."

Die chiropraktische Untersuchung beginnt mit der Krankengeschichte (Anamnese), worauf mehrere Phasen folgen: Analyse der Körperhaltung, Analyse der Gangart, statisches Abtasten, Abtasten in Bewegung und orthopädische oder neurologische Untersuchung. Willoughby beschrieb die Anzeichen, nach denen man Ausschau halten sollte, als "Lahmheit, Steifheit, Fehlen von Impulsen oder Kraft, schwierige Verfassung, schlechte Körperhaltung, Abnormalitäten der Gangart oder Muskelverkümmerung".

Einige Anzeichen, die Probleme während der Analyse der Körperhaltung indizieren, sind: Lordosis, Kyphosis, Scoliosis, anormale Fußhaltung sowie anormale Kopf- und Halshaltung. Die Analyse der Gangart ist in der Chiropraktik meistens eine visuelle Untersuchung des sich bewegenden Pferdes, wobei nach Lahmheit und Anzeichen wie "das Hochziehen einer Hüfte, kurze Schrittweite, seiltänzerisches Gehen, instabile Sprunggelenke, Stolpern, Auffälligkeit des Vorderhufes, Bewegungsstörung, Schwäche und verkürzte Schrittweite" Ausschau gehalten wird.

Die meisten Tierärzte mit Erfahrung in der Arbeit mit Lahmheit werden wahrscheinlich sehr geschult sein in den ersten Aspekten der Chiropraktik. Die beiden Prozeduren des Abtastens erfordern dennoch Spezialwissen und Erfahrung hinsichtlich der Komplexität der Wirbelsäule des Pferdes und der schweren Muskeln, die das Abtasten des Körpers erheblich erschweren.

Das statische Abtasten erlaubt dem Tierarzt, die knöchernen Segmente und ihre Prozesse zu analysieren, so Willoughby. Sie fügte hinzu: "Das Abtasten in der Bewegung als Teil der physischen Untersuchung ist spezifisch und oftmals exklusiv in der Chiropraktik zu finden. Die Wirbel werden auf normalen und anormalen Bewegungsumfang untersucht. Der Arzt sucht nach Fixierungen oder Hypermobilität zwischen den Segmenten. Abnormale Wirbelbeziehungen sind der Schlüssel zu den komplexen Wirbelsäulenverrenkungen. Hypermobile Segmente sind ebenfalls von Bedeutung während dieser Untersuchung."

Willoughby zog daraus die Schlußfolgerung, daß die chiropraktische Behandlung dem kranken Pferd und dem Pferdebesitzer viele Vorteile bietet. Sie sagte, daß es auch dem auf Pferde spezialisierten Tierarzt eine einzigartige Analyse- und Behandlungsalternative bietet.

Nur einige wenige Menschen sind beides, Tierarzt und Chiropraktiker, obwohl Wissen und Erfahrung auf beiden Gebieten Voraussetzung für eine gute chiropraktische Behandlung ist. Dies ist der Grund, weshalb Sie sehr sorgfältig abwägen sollten, wer die chiropraktische Behandlung Ihres Pferdes durchführt.
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