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Die Gelenke der Pferde

Eine Einführung zu den Gelenkarten bei Pferden.

Die Gelenke der Pferde: Ein Überblick.

Ein Sportpferd und seine Gelenke sind selbst bei (selten vorhandenen) vollkommenem Körperbau der täglichen Abnutzung ausgesetzt, die Knochenteile oder Gelenke zerstört. Die Gelenke des Pferdes sind konzipiert, um Stöße effektiv aufzufangen, reibungslose Bewegung zu ermöglichen und effektiv das Gewicht des Körpers von 550 bis 650 oder mehr Kilo zu tragen.

Die Tierheilkunde hat die medizinischen und chirurgischen Hilfsmittel für die Wiederherstellung der Pferdegelenke geliefert, aber es wird immer die Beschränkung geben, damit Arbeiten zu müssen, was noch vorhanden ist.

In diesem Artikel über Gelenke und die Kräfte, die sie beschädigen und zerstören, untersuchen wir die Arten der Gelenke, damit wir die Terminologie und die Anatomie verstehen. Zunächst betrachten wir die Kräfte, die bei verschiedenen Formen von Wettbewerben entstehen, und Diagnosen. Schließlich betrachten wir die Behandlung.

Arten der Gelenke.

Es gibt drei unterschiedliche Typen oder Klassifikationen von Gelenken: faserartige, knorpelige und synoviale.

Faserartige Gelenke (Gelenkkapsel mit Fibrosa) werden am seltensten von Krankheiten geplagt, weil sie ziemlich unbeweglich sind. Diese Gelenke sind z.B. im Schädel enthalten und zwischen den Schäften einiger längerer Knochen.

Knorpelige Gelenke neigen nicht sehr dazu, zu erkranken, weil auch sie einen begrenzten Bewegungsumfang besitzen. Dies sind die Gelenke des Beckens und der Wirbelsäule sowie Epiphysenfugenknorpel, welche die Länge eines Knochens während der Wachstumsjahre des Pferdes ausdehnen.

Damit sind wir bei den Synovial-Gelenken, die am häufigsten Krankheit und Verletzung erleiden, weil sie die aktivsten Gelenke im Körper des Pferdes sind. Sie bestehen aus zwei Knochenenden, die durch Gelenkknorpel umfasst werden. Dieser Knorpel ist bei richtiger Schmierung so glatt und elastisch, dass er die reibungslose Bewegung der Gelenke ermöglicht.

Selbstverständlich gibt es nicht einfach nur zwei Knochen, die mit glattem, elastischem Material bedeckt sind. Es wird etwas benötigt, das beide zusammenhält und schmiert. Das Gelenk erhält seine Stabilität durch eine Gelenkkapsel mit Fibrosa, die an den Knochen angebracht ist, und durch Gelenkbänder. Die Gelenkbänder sitzen beidseitig der meisten Gelenke. Sie sind Schlüsselbestandteile der Fußknöchel-, Karpal-, Ellenbogen-, Sprung- und Kniegelenke.

Andere Bänder innerhalb der Gelenke, wie das Kreuzband im Kniegelenk, helfen, einige Gelenke zu stabilisieren.

Bänder außerhalb der Gelenkkapsel geben zusätzliche Unterstützung. Ein gutes Beispiel sind die Gleichbeinbänder und Unterstützungsbänder, die zusammen mit den Gleichbeinen den Aufhängeapparat bilden und das Fesselgelenk in der richtigen Position halten.

Ein großer Feind des gesunden Gelenkes ist Reibung. Was ist erforderlich, um Reibung zu verhindern? Schmierung. Und woher kommt diese Schmierung innerhalb eines Gelenkes? Die Gelenkkapsel enthält eine Innenauskleidung, die als Synovial-Membrane bezeichnet wird. Dieses Futter sondert die Gelenkschmiere ab, welches das Gelenk ernährt. Ein Schlüsselbestandteil in dieser Flüssigkeit ist Hyaluronsäure, auch unter Natriumhyaluronat oder Hyaluronan bekannt, das die Synovial-Membrane ernährt. Eine andere Substanz in der Gelenkschmiere, ein Protein, das Lubricin genannt wird, ist das Primärschmiermittel des Knorpels. In einigen Fällen der Gelenkerkrankung findet eine Entleerung dieser notwendigen Flüssigkeit statt.

Synovial-Gelenke.

Für einen kurzen Überblick über die Synovial-Gelenke beginnen wir mit den Vordergliedmaßen. Die Vordergliedmaßen des Pferdes tragen 60-65% des Gewichts des Tieres und werden folglich größeren Erschütterungseffekten als die hinteren Beine unterworfen, wenn sich ein Pferd schnell bewegt. Der große Druck kann sich auf die hinteren Gliedmaßen verschieben, z.B. beim amerikanischer Rodeo.

Das Vorderfußwurzelgelenk besteht aus drei Hauptgelenken und zahlreichen Knorpeln, die alles an seinem korrekten Platz halten, wenn alle gut funktionieren. Es gibt normalerweise sieben einzelne Knochen im Knie, die in zwei Reihen angeordnet sind.

Das Vorderfußwurzelgelenk steht auf dem Röhrbein oder dritter Mittelhandwurzel, die auf beiden Seiten durch die Griffelbeine eingerahmt werden, welche die zweiten und vierten Mittelhandwurzel sind. Auf der Spitze der Struktur liegt der Radius. Korrekte Übereinstimmung ist notwendig für dieses Gelenk, um auf seiner Spitze zu funktionieren und intakt zu bleiben.

Stellen Sie sich den Druck vor, der auf dieser komplizierten Struktur lastet, wenn das Pferd vorn über das Knie oder zurückgebeugt ist. Eine nicht perfekte Übereinstimmung übt sogar beim Laufen übermäßigen Druck auf die Gelenke aus. Der Druck wird stark vergrößert, wenn ein Pferd mit schlechter Konstellation schnell rennt, athletische Übungen durchführt oder Sprünge absolviert.

Das untere Ende des Röhrbeines schließt an den langen Fesselknochen (auch bekannt als die erste Phalanx oder P1) am Fesselgelenk an. Einer der wesentlichen Aufgaben des Fesselgelenkes ist, Stöße aufzunehmen. Danach kommt das Gelenk, mit welchem der lange Fesselknochen an den kurzen Fesselknochen (Kronbein) anschließt (zweite Phalanx oder P2). Dieses ist die Krongelenk, das ebenfalls als Stoßdämpfer wirkt.

Dann folgt das Hufgelenk, das aus den zweiten und dritten Phalanges (P3 ist auch bekannt als das Hufbein) und dem Strahlbein besteht. Dieses Gelenk besitzt eine große Elastizität und Bewegung und stoßdämpfende Eigenschaften.

Andere wesentliche Bestandteile der vorderen Gliedmaßen sind die Schulter- und Ellenbogengelenke. Bis sie jedoch von einer Erschütterung erreicht werden, sind deren Wirkungen sehr effektiv über die anderen Gelenke verstreut worden, so dass die Schulter- und Ellenbogengelenke nicht sehr anfällig für Verletzungen durch Erschütterungen und andere Krankheiten sind.

Die zwei wesentlichen Synovial-Gelenke in den hinteren Gliedmaßen, die sich zu denen in den vorderen Gliedmaßen unterscheiden, sind die Sprung- und Kniegelenke. Das Sprunggelenk oder Fußwurzelgelenk verbindet das Schienbein mit dem Mittelfußknochen. Das Sprunggelenk des Pferdes ist seinem Vorderfußwurzelgelenk ähnlich, da es aus einer Anzahl von Knochen besteht. Es gibt vier verschiedene Gelenke im Sprunggelenk, wobei nur das obere für eine bedeutende Bewegung sorgt. Wie das Kniegelenk wird auch das Sprunggelenk durch eine komplizierte Anordnung von Knorpeln zusammengehalten.

Die anderen Gelenke vom Sprunggelenk abwärts (z.B. Fessel- und Hufgelenk) funktionieren ähnlich zu denen der Vordergliedmaßen. Aufwärtsbewegend vom Sprunggelenk kommen wir zum Kniegelenk, welches das größte Synovial-Gelenk des Pferdes ist und dem menschlichen Knie gleicht. Anders als beim menschlichen Knie gibt es jedoch drei verschiedene Gelenkteile.

Über dem Kniegelenk befindet sich das Hüftgelenk, bei welchem die Gelenkpfanne den Gelenkkopf weit umgreift und mit Hilfe starker Gelenkbänder besonders stabilisiert wird. Das obere Ende des Oberschenkelknochens passt hier in eine Gelenkpfanne des Beckenknochens.

Jedes Gelenk wird durch ein kompliziertes Netz an Sehnen, Bändern und Muskeln stabilisiert. In gutem Zustand ermöglicht dieses komplexe Netz einem Gelenk, auf eine harmonische, synchronisierte Art und Weise zu arbeiten. Wenn jedoch ein Teil des Netzes wegen einer Verletzung oder Krankheit gestört wird, kann eine ärztliche Behandlung notwendig werden.

© Les Sellnow
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